Störenfriede der Regeneration

#1 von jbaudach , 21.02.2020 19:31

Nachfolgende Nahrungsmittel können unsere Regeneration und somit auch den Schlaf verhindern.



Sehr fettige Speisen - wie Pommes Frites, Chicken Wings, Donuts und andere fetthaltige Leckereien können zu Schlafproblemen führen. Warum ?

Weil deren Verdauung mehr Zeit benötigt als weniger fettreiche Lebensmittel. Fettreiche Nahrungsmittel können regelmäßig Verdauungsstörungen und Blähungen auslösen die ebenfalls unseren Schlaf stören.



Scharfe Speisen - würzige Saucen, Cyaennepfeffer und Chilli schmecken zwar sehr lecker, fördern aber auch den Schlaf nicht sonderlich. Scharfe Nahrungsmittel regen nämlich den Stoffwechsel an und erhöhen unsere Körperkerntemperatur. Daher sollte man scharfes Essen nur mittags Essen.

Sie können auch zu Sodbrennen führen, was eine Erholung ebenfalls erschwert.



Zuckerhaltige Speisen – ganz gleich ob es sich um eine Müslischale in der späten Nacht oder das klassische Betthupferl handelt, der Konsum von einfachen Kohlenhydraten sowie Zucker kann zu starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels und damit auch zu Schlafstörungen führen.



Blähende Speisen – wie frisches Vollkornbrot oder Hülsenfrüchte. Diese lösen regelmässig Verdauungsstörungen und Blähungen aus, die ebenfalls den Schlaf stören.



Schokolade – zwar enthält die dunkle kösliche Schokolade weniger Zucker als herkömmliche Vollmilchschokolade, dafür aber auch immer etwas Koffein. Und Koffein blockiert bekanntermaßen die uns müde machenden Adenosin-Rezeptoren uneres Gehirns.



Nikoton – Rauchen schadet nicht nur der Gesundheit wie wir alle wissen, sondern auch den Schlaf. Denn Nikotin ist ein starkes Nervengift, dass aufgrund der Wirkung auch die Architektur des Schlafes verändert. Es erschwert das Einschlafen, und den Übergang zum Leichtschlaf in den den tieferen Schlafstadien. Ein Raucher schläft oberflächlicher und kann sich in Ruhe weniger erholen.

Bei starken Rauchern kommt es in der Nacht auch zu Entzugserscheinungen die sich massiv auf die Schlafqualität auswirken. Ein Grund mehr zum Nichtraucher zu werden.



Koffein – kann es doch die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Es verzögert die Ermüdung, hilft am morgen wach zu werden, und führt durch seine stimulierende Wirkung auf das zentrale Nervensystem dazu das wir uns weniger erschöpft fühlen.

Aber es hat auch Nachteile wie Unruhe, Schlaflosigkeit, Magen-Darm Beschwerden sowie Gewöhung. Eine Menge an 400 Milligramm Koffein am Tag als die maximale Dosis gilt als sicher. Bei schwangeren Frauen 200 Milligramm. Nach 17 Uhr sollte man wenn man Schlafprobleme hat keinen Kaffee mehr trinken. Reagiert man empfindlich kann sich der Zeitpunkt auch nach vorne verschieben.

Bei Tee ist es ähnlich wie beim Kaffee, wobei die verschiedenen Teesorten und die Ziehdauer mit den Koffeingehalt / Teein variieren können.



Alkohol - der Schlummertrunk am Abend. Das Bier am Abend. Viele denken das Alkohol eine schlaffördernde Wirkung hat. Tatsächlich kann ein Glas Wein oder ein Bier vor dem zu bettgehen das Einschlafen erleichtern. Doch der Versuch Schlafstörungen mit Alkohol in den Griff zu bekommen kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Nach bereits zwei Bier ist die Herzfrequenz um ca. 14 Schläge Höher. Außerdem erreicht die Herzfrequenz die eigentlich im drittel der Nacht abfallen sollte ihren niedrigsten Wert erst kurz vor dem Aufwachen. Alkohol hemmt die Hirnaktivität und wirkt dadurch beruhigend. Die Einschlafzeit wird merklich verkürzt. Unter Einfluss von Alkohol leidet allerdings die Qualität des Schlafes. Er wird häufig traumlos, deutlich weniger erholsam. Der Schlaf ist nur oberflächlich und wird häufig von ewigen aufwachen gestört. Alkohol ist harntreibend, was dazu führt das wir häufiger auf die Toilette müssen.

Regelmäßiger Alkoholkonsum, es ist bekannt, führt zu einem Gewöhnungseffekt. Es werden immer höhere Dosen nötig sein, um einzuschlafen. Wird dann der Alkohol wieder abgesetzt, verlängert sich die Einschlafzeit deutlich. Abgesehen was Alkohol weiterhin für chronische Folgen nach sich zieht, z.b. beim Herzkreislauf – System.



Nächtlicher Harndrang – ein weiterer Schlafstörer, der aber mit der Ernährung zusammenhängt. Kommt relativ häufig vor, lässt sich aber leicht beseitigen. Geht es doch mit der schlechten Schlafqualität einher. Bei gesunden Menschen wird während des Schlafs keine Flüssigkeit verarbeitet und die Harnctätigkeit eingestellt. Es entsteht somit keine Schlafunterbrechung. Wenn wir aber abends besonders viel Trinken, müssen auch kerngesunde Menschen oft die Toilette in der Nacht aufsuchen.

Achte also darauf bereits tagsüber genügend zu trinken, und höre abends vor dem zu bettgehen rechtzeitig auf was zu trinken (1,5 Stunden). Vor dem zu bettgehen die Blase noch einmal leeren.

Vermeide Harntreibende Getränke wie Kaffee, Tee, Alkohol oder stark zuckerhaltige Limonaden.



Richtig Essen vor dem Schlafen – hier gilt die Faustregel, je später umso leichter sollte das Essen ausfallen. Zwischen dem zu bettgehen und der letzten Mahlzeit sollten zwei bis drei Stunden liegen. Bei höheren Abstand kann uns der Hunger von einem ruhigen Schlaf abhalten. Auf der Speisekarte kann z.B. mageres Fleisch, magerer Fisch, fettreduzierte Milchprodukte, Weißbrot, Nudeln, Kartoffeln oder Obst stehen.

Milchprodukte enthalten das schlaffördernde Tryptothan, ebenso wie Datteln oder Fisch. Auch das Vitamin B6 begünstigt den Schlaf, enthalten in Bananen und vielen Blattsalaten.

Was Getränke angeht sind wunderbar Kräutertees oder Heilpflanzen wie Kamille, Fenchel, Hopfen, Baldrian. Aber nicht zu spät trinken. Eine kleine Süßigkeit ist auch am Abend erlaubt, mitunter sogar gewünscht, damit Nachts nicht der Blutzuckerspiegel aus dem Ruder gerät. Aber bitte vor dem Zähneputzen.



Nahrungsergänzungsmittel - hier möchte ich nicht drauf eingehen. Denn wenn es nötig wird liegt irgendwo evtl. Ein Mangel bei Mineralstoffen, Protein usw. Vor. Ein Arzt sollte hier das Blut untersuchen.

 
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