Tiefenmuskulatur

#1 von jbaudach , 03.05.2019 16:32

Tiefenmuskulatur

Tiefenmuskulatur finden wir in unterschiedlichen Stellen im menschlichen Körper. Es handelt sich meist um kleine, gelenknahe kurze Muskeln, die sich unter der Oberflächenmuskulatur befinden.

Die Oberflächenmuskulatur ist von außen gut sichtbar. Sei besteht auch aus großen und kleinen Muskeln, die man nicht nur sehen sondern auch spüren kann. Vorzugsweise werden diese beim Muskeln beim Krafttraining angesprochen und trainiert.
Diese Muskulatur ist für große Bewegungen, zur Entfaltung von Kraft und Schnelligkeit zuständig. Müssen sie Haltefunktiion ausführen ermüden sie schnell.

Auch die körperliche Fitness hat nicht nur mit den sichtbaren Muskeln zu tun.

Unsere Wirbelsäule wird nur durch das Zusammenspiel von Oberflächen- und Tiefenmuskulatur in Ihrer Form gehalten.

Die Tiefenmuskulatur sorgt für die notwendige Körperstabilität bei der Ausführung von Bewegungen, beim Laufen, Hüpfen,Springen und hält die inneren Organe an ihrem Platz.

Somit übt die die Tiefenmuskulatur Stabilisationsfunktionen aus und die Oberflächenmuskulation Bewegungsfunktionen.

Auch wenn die Tiefenmuskulatur nicht von außen sichtbar ist, sind ihre Funktionen nicht minder wichtig. Anotomisch gibt es ebenfalls eine Abgrezung zwischen oberflächlichen und tiefen Muskeln.


Als Beispiel den Rücken
- sehr gut sichtbar sind der Trapezmuskel und der breite Rückenmuskel. Sie verbindet den Rücken mit den Armen. Bei gut trainierten Menschen zeichnet sich der Trapezmuskel unter der Haut ab. Auch der breite Rückenmuskel wird gern intensiv trainiert. Es gibt den Rücken die begehrte V-Form.


- von außen nicht zu erkennen sind die Rautenmuskeln und die Schluterblatthebemuskeln. Sie gehören zwar ebenfalls zur oberflächlichen Rückenmuskulatur, befinden sich jedoch unterhalb des Kapuzen - und breiten Rückenmuskeln.

Rechts und links der Wirbelsäule verlaufen Muskelstränge vom Becken bis zum Kopf, die wiederum aus vielen einzelnen Muskeln bestehen. Sie bilden die Rückenstreckmuskulatur mit einem weit verzweigten Verspannungssystem aus längs und diagonal verlaufenden Muskelbündeln. Die Rückenstreckmuskulatur erlaubt der Wirbelsäule Beugungen zur Seite oder nach hinten sowie Drehungen nach rechts und links. Diese stabilisiert nicht nur die Wirbelsäule bei Bewegungen, es führt sie auch immer wieder in die aufrechte Position zurück. Es hat somit eine Bewegungs- und Stabilisierungsfunktion. Vorstellbar wie ein inneres Korsett, das den Körper stabilisiert und für eine gute Körperhaltung sorgt.
Auch die Bandscheiben werden durch die tiefen, wirbelsäunennahen Muskeln an Ihrem Platz gehalten.
Ein regelmässigtes Training - bestehend aus Kräftigung und Dehnung - ist dafür unerlässlich.

Der Trapezmuskeln und der breite Rückenmuskel lässt sich gezielt mit Hanteln, an Maschinen oder Klimmzügen trainieren. Im Gegensatz zu den tiefsitzenden Muskeln. Die tiefsitzenden Muskeln sind sehr eigenwillig. Sie lassen sich nicht willentlich anspannen und direkt trainieren. Wir können nur Reflexe erzeugen, um sie zu aktivieren.
Trainieren wir zum Beispiel auf instabilen Untergrund oder absolvierten Übungen mit Drehbewegungen, so erzeugen wir genau genau die Reflexe, die die Tiefenmuskulatur ansprechen und fordern. In der Praxis wären es Balance-Stabiltätsübungen oder Sie trainieren mit Balancepads, Wackelbrettern sowie Kleingeräte wie dem Flexi-Bar.

Aber auch klassische Geräte wie Kurzhanteln lassen sich in einem solchen Training integrieren.


 
jbaudach
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zuletzt bearbeitet 03.05.2019 | Top

   

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