Ausdauertraining - Positive Effekte auf Stoffwechsel…..

#1 von jbaudach , 27.09.2021 14:23

Ausdauertraining - Positive Effekte auf Stoffwechsel…..
und was noch?

Mit wenig Aufwand was für das Herzen., Muskeln, Nerven tun
Nicht leichter als das

Wie profitiert unser Herz-Kreislauf System von Ausdauertraining ?
Verbessert sich durch Ausdauertraining unser Blut ?
Wie beeinflusst Ausdauertraining unsere Muskulatur ?
Profitiert Lunge und Atmung von Ausdauertraining?
Profitiert auch das Nervensystem von Ausdauertraining?

Einfach 2-3 x die Woche Joggen - wir werden dann Schlank und Gesünder
Nein, so einfach ist es dann doch nicht aber…

Sport hilft das erforderliche Kaloriendefizit zum Abnehmen besser zu erreichen.
Nur Disziplin ist trotzdem erforderlich.

Nicht nur das wir dadurch schneller abnehmen können, hat das Ausdauertraining auch viele gesundheitliche Vorteile.

Wir schauen uns jetzt mal an was das regelmäßige Ausdauertraining (2-3 die Woche) bringt

Vorteile für unser Herz-Kreislauf - System
Der größte Nutzen kommt dem Herzen zugute. Es wird es dir danken, wenn wir es durch Training verstärken. Der Herzmuskel vergrößert sich und es muss dann weniger Schlagen um den Körper mit Blut versorgen zu können.
Eine Senkung des Ruhepuls ist das Resultat.

Vorteile für unser Blut
Noch eben die Vorteile für das Herzen - jetzt das Blut.
Es wird nicht direkt mehr Blut durch den Körper gepumpt, nur das Blut passt sich der höheren Belastung an und es wirkt aktiver.
Es werden mehr Blutkörperchen, mehr Hämoglobin in den roten Blutkörperchen. Das Hämoglobin (Hb) ist ein Protein der roten Blutkörperchen, der Erythrozyten. Da es dem Blut seine rote Farbe verleiht, wird es auch als Roter Blutfarbstoff bezeichnet. Die wichtigste Aufgabe des Hämoglobins ist der Transport von Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid im Blut.
Also dadurch auch einen verbesserten Sauerstofftransport durch das Blutplasma.

Das Blut sorgt dann dafür dass die vorgänge besser und Konstanter ausgeführt werden können. Hält dem PH-Wert im Blut konstant.

Vorteile für unsere Muskulatur
Auch deine Muskulatur hat einen nutzen vom Ausdauertraining. Hierbei geht es nicht darum dass diese Großartig wachsen. Gemeint ist hier die Versorgung der Muskeln. Denn wenn ich diese regelmäßig auch beim Ausdauersport nutze, werden diese besser mit Nährstoffen versorgt.
Es führt zu Bildung mehr Mitochondrien, die dafür sorgen das schneller mehr Energie vorhanden ist. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit der Enzyme gesteigert.

Mitochondrien - Seine wichtigste Funktion ist die Produktion von Energie. Das heißt sie wandeln die von dir aufgenommene Nahrung in nutzbare Energie um. Deshalb dienen die Mitochondrien sozusagen als das „Kraftwerk der Zelle“. Die Energie wird in Form von ATP gespeichert.

Enzyme sind in Organismen die zentralen Antreiber für biochemische Stoffwechselprozesse – ohne Enzyme kein Leben. Von der Verdauung über den Energiestoffwechsel der Zellen, der Informationsübertragung bis hin zum Kopieren der Erbinformation, all diese Abläufe werden von Enzymen gesteuert

Vorteile für die Atmung
Wenn wir unsere Ausdauer trainieren arbeitet auch die Lunge effektiver.
Wir bekommen mit einen tiefen einatmen mehr Sauerstoff in die Lunge und können auch somit mehr Kohlendioxid aus dem Körper loswerden.
Das ausatmen ist ein ganz entscheidender Vorteil. Denn wenn wir einatmen muss der Körper das angesammelte CO² auch wieder loswerden. Sportler können fast doppelt soviel ausatmen.

Vorteile für unser Nervensystem
Wir als Ausdauersportler sind weitaus unaufgeregter als jene die keinen Ausdauersport betreiben. Nervensystem - Schaltzentrale des Körpers.

Parasympathikus
Der Parasympathikus steuert die Körperfunktionen wie Herzschlag, Atmung und Verdauung in einer Entspannungsphase. Er dient der Regeneration, dem Aufbau von Kraftreserven, kurbelt Stoffwechselvorgänge und die Verdauung an und sorgt dafür, dass wir uns gut erholen können.

Sympathikus
Der Sympathikus gehört zum unwillkürlichen (vegetativen) Nervensystem. Er sorgt für eine Leistungssteigerung und wird zum Beispiel in Stress- und Notfallsituationen aktiviert. Unter seinem Einfluss steigt die Herz- und Atemfrequenz, der Blutdruck und die Skelettmuskulatur wird angespannt und gut durchblutet.

Bei Ausdauersportler steigert sich die Parasympathische Aktivität, was das Nervensystem beruhigt. Wir fühlen uns ausgeglichener und Ruhiger.Was auch Herzschonender ist.

Sport fördert auch die Hirntätigkeit, schützt gegen Neurodegenerative Erkrankungen und stärkt auch somit das Immunsystem.

Sind diese Argumente Überzeugung genug regelmäßig die Laufschuhe, auf das Fahrrad zu steigen?

Gruß
Trainer Jörg

 
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