Hormone

#1 von jbaudach , 10.02.2021 23:00

Hormone
Die Hormone steuern viele Wichtige Funktionen unseres Körpers. Sie wirken als Botenstoffe, werden aber auch selbst aktiv. Ein sehr komplexes System. Sechs Drüsen sind primär dabei Hormone zu produzieren
• Hypothalamus
• Hirnanhangsdrüse
• Schilddrüse
• Bauchspeicheldrüse
• Nebennieren
• Hoden (Mann) bzw. Eierstöcke (Frau)
Es sollen noch weitere geben, die Hormone produzieren. Insgesamt so schätzt man, gibt es weit über 1000 verschiedene Hormone im menschlichen Körper, die meist Steuerfunktionen übernehmen.
So ganz genau soll es keiner wissen, da bisher nur knapp 300 Hormone sicher bestimmt werden konnten.
Fast jeder kennt die Östrogene, Testosteron, Insulin, Endorphine....aber dann hört es bei den meisten schon au. Dabei bestimmen die Hormone fast schon, wer wir sind. Sie steuern wie gut die Muskulatur auf – und Fett abbauen können, wie wir denken, wie wir mental frauf sind und wie gut wir uns motivieren können, trainieren zu gehen und noch einmal 5 kg mehr an Gewicht bei Training auf die Langhantel aufzulegen.
Doping, regulierende Eingriffe in das Hormonsystem durch die Verabreichung von Hormonen oder Vorstufen von Hormonen (Prohormonen). Das gefährliche daran, das gesamte Hormonsystem ist sehr sensibel, und alles hängt miteinander zusammen. Viele dieser Zusammenhänge versteht man bis heute noch nicht. Ein intensives eingreifen in das System und dann auch noch immer einen längeren Zeitraum wird das ganze hormonelle Kartenhaus zusammenfallen lassen.
Ein Beispiel
Nennen wir einen Max, einem Bodybuilder der seit 4 Jahren wie ein verrückter trainiert. Dieser hat enorm an Muskelmasse zugelegt. Stagniert aber nach einem Jahr, der Bizeps usw. Wächst nicht mehr. Trifft dabei auf Dennis, der aber immer noch nach 5 Jahren an Muskelmasse zulegt. Der Oberarmumfang draufpacken konnte. Dennis besorgt für den Max ein paar Testosteronpflaster. Ein Pflaster ist ja nicht schlimm, nicht so schlimm wie spritzen. Max merkt nun auch das er im Oberarm an Umfang gewinnt, er ist immer besser drauf. Hat auch gleichzeitig an Fett abgebaut. Alles wunderbar. Jeden Tag hat er das Pflaster drauf.
Aber dann, er bemerkt Max Probleme mit der Haut. Diese wirkt fettig und picklig, die Haare fallen aus. Max setzt somit das Pflaster ab, seine Gemütsstimmung sinkt.
Das Pflaster wird wieder aufgetragen, seine Gemütsstimmung ist dann wieder top. Aber dann bemerkt er ein Jahr weiter und im Spiegel das er aufgeht wie ein Hefekuchen. Im Spiegel bemerkt er das ihm Brüste wachsen. Und das Pflaster wird erneut abgesetzt. Nun beginnt das Drama erst richtig, Depressionen, er verliert dem lang erkämpften Muskelaufbau, von Potenz keine Rede.
Er sucht Dennis wieder auf, aber der hat aus gesundheitlichen Gründen den Kraftsport schon sehr lange an den Nagel gehängt. Sucht Hilfe bei ihm, kann diese Hilfe aber dort nicht finden.
Jetzt hetzt Max vom Arzt zu Arzt. Eine lange Odyssee hat begonnen. Was für ein hoher Preis?
Max ist somit physisch sowie psychisch abhängig geworden von dem exogenen Testosteron. Der Körper selber hat seine eigene Testosteronproduktion zurückgefahren, da die Pflaster einen erhöhten Testosteronspiegel erzeugt hatten. Jetzt muss der Körper wieder erlernen Testosteron selbst herzustellen. Das hormonelle Kartenhaus ist bei dem Beispiel zusammengefallen. Ob man dass dann vollständig revidieren kann, steht in den Sternen.
Doping, Eingriff in das Hormonsystem. Natürliche Lebensmittel, vernünftiges Training und Schlaf kann auf natürlichen Wegen in das Hormonsystem eingreifen, und das ganz ohne Nebenwirkungen. Die Ergebnisse sind natürlich nicht vergleichbar mit der Zunahme exogener Hormone, dafür aber nachhaltig und ganz ohne Nebenwirkungen. Um die natürlichen Eingriffsmöglichkeiten in unserem Hormonhaushalt zu verstehen, sollten wir uns einige wichtige Hormone einmal genauer ansehen:
Testosteron – produziert von den Männern im Hoden, Frauen in den Eierstöcken. Wie bei Männern als auch bei Frauen wird auch ein kleiner Anteil in Nebennieren erzeugt. Testosteron besitzt androgene und anabole Eigenschaften.
Anobol bedeutet Körperstrukturen aufbauen. Testosteron sorgt dafür, dass Knochen und Muskel stärker werden, und ist eines der drei wichtigsten und stärksten anabolen Hormone. Aber neben dem anabolen Effekt von Testosteron ist fast noch wichtiger der fettabbauende Effekt. Ein erhöhter Testosteronspiegel hilft subkantes Fett, also das Unterhautfett abzubauen.
Andogen bedeutet so viel männliche Geschlechtsmerkmale hervorrufend und bezieht sich darauf, dass es den Bartwuchs anregt, die Stimme dunkler macht und die männlichen Geschlechtsmerkmale ausprägt.
Um es herzustellen benötigt der Körper übrigens Fette aus der Nahrung, und zwar die einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, genauso gesättigte Fettsäuren sowie das Lipid Cholesterin, einen fettähnlichen Stoff. Eine Low-Fat- Ernährung wäre keine gute Idee. Also immer nur Reis und Hähnchen funktioniert nicht.
Körperfett
Mit 18 % Körperfettanteil und starker Muskulatur sieht man deutlich definierter aus, als die meisten von uns denken – zu mindestens dann, wenn sich darunter viel Muskulatur versteckt. Die oft propagierten Ziele von 3 % KFA für die Wettkampfbodybuilder und 10 % für Jedermann Sportler entstammen aus Internetforen und wurde bestenfalls von Fettwaagen aus dem Discounter abgelesen, als dass sie etwas mit der Realität zu tun haben. Ein Sixpack erkennt man entgegen langläufiger Meinung bei ausgeprägter Muskulatur schon etwa bei 15 % KFA. Weniger muskulöse Typen müssen schon etwa 10 bis 12 % herunterkommen. Also die häufig pauschal genannten 10 % KFA, die man erreichen muss, um ein Sixpack zu sehen, sind schlichtweg Blödsinn und stimmen bestenfalls für jemanden mit schwach ausgeprägter Muskulatur. Und ein Körperfettwert von 12-18 & ist mit Sicherheit auch der gesündere Bereich. Der Testosteron Spiegel lässt sich durch schweres Krafttraining steigern., solange nach dem Training ausreichende Regenerationsphasen zur Verfügung stehen. Ausdauersport dämpft übrigens den Testosteronspiegel.
Soll aber nicht heißen kein Ausdauersport zu betreiben, sondern die Kombination Ausdauer – sowie Kraftsport.
Testosteronkiller sind Fetteibigkeit, Nikotin und Alkohol. Vor allem das Männergetränk Bier steht im Verdacht, den Testosteron-Spiegel stark zu senken. Zudem ist Hopfen, ein Phytoöstrogen, also ein sekundärer Pflanzenstoff, der mit Östrogen sehr eng verwandt ist.
Schlafmangel und Stress sind tödlich für den Testosteron-Spiegel, denn beides erhöht die Cortisol Produktion, und zur Produktion Cortisol wird Cholesterin benötigt. Und Cholesterin wird wiederum auch für die Produktion von Testosteron benötigt.

 
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