Das Blut

#1 von jbaudach , 16.01.2019 12:03

Der erwachsene Mensch hat im Durchschnitt an die 5 Liter Blut im Körper.
aufgeteilt in roten Blutkörper dem Zellulärer Anteil ,für die Sauerstoffversorgung mit ca 45 %, sowie der Flüssige Anteil mit ca 55 % am Gesamtvolumen.

Aufbau des Zellulärem Anteil

Erythrozyten - sind die roten Blutkörper. Diese Zellen haben im menschlichen Blut das höchste vorkommen. Die Aufgabe ist hier die Sauerstoffversorgung des Blutgefäßsystems. Nehmen den Sauertoff in den kleinen Blutgefäßen der Lunge auf und tragen ihn über die Arterien, also die vom Herz wegführenden Blutgefäße an das Gewebe sowie die Organe weiter. Dann geht es weiter an die Zellen. Das Hämoglobin bindet den Sauerstoff und ist für die rote Färbung des Blutes verantwortlich.
Leukozyten - sind die weißen Blutkörperchen. Blutzellen mit einem Zellkern, aber nicht mit Hämoglobin. Sie sind ein wichtiger Teil des menschlichen Abwehr - Immunsystem. Es sind die Fresszellen weil sie durch Enzyme in der Lage sind Krankheitserreger zu zerstören / verdauen. Leukozyten sind die zellulären Elemente des menschlichen Immunsystems. Ihre Aufgabe besteht unter anderem in der Erkennung körpereigener und körperfremder Strukturen, der Bildung von Antikörpern und der Phagozytose von Krankheitserregern und körpereigenen Abbauprodukten.
Thrombozyten - die Blutplättchen die nach einer Verletzung für die Blutgerinnung sorgen. Die Blutplättchen gehören wie die weißen Blutkörperchen und die roten Blutkörperchen zu den zellulären Bestandteilen des Blutes. Sie sehen aus wie kleine Scheibchen und besitzen keinen Zellkern.

Flüssige Anteil

teilt sich in folgende Bestandteile auf:

Plasma - Unter Blutplasma versteht man den nicht-zellulären Anteil des Blutes , der zu ca. 90% aus Wasser und zu 10% aus darin gelösten Substanzen besteht. Sein Anteil am Blutvolumen beträgt etwa 55%, die zellulären Blutbestandteile machen dementsprechend ca. 45% aus . Die Gesamtmenge des Blutplasmas im Körper wird als Plasmavolumen bezeichnet.
2 Zusammensetzung
Zum Blutplasma zählen als wichtigste Bestandteile:
Elektrolyte (Na+, Cl-, K+, Ca2+, Mg2+, Bikarbonat, Phosphate)
Plasmaproteine (Albumine, Lipoproteine, Immunglobuline, Fibrinogen)
Nährstoffe (z.B. Glukose, Lipide)
Organische Säuren (z.B. Laktat, Pyruvat, Citrat)
Abbauprodukte der diversen Stoffwechselwege (Kreatinin, Kreatin, Harnsäure)
Hormone (Signalmoleküle)
Serum - Das Serum ist im Gegensatz zum Blutplasma frei von Fibrinogen. Darüber hinaus ist seine Zusammensetzung mit der des Blutplasmas identisch. Es enthält noch einige Bestandteile der Blutgerinnung in aktiver Form, beispielsweise Thrombin, und alle anderen Plasmaproteine. Serum besteht aus:
91% Wasser
7% Proteinen, im wesentlichen Albuminen
2% Elektrolyten und Nährstoffen, sowie anderen kleinmolekularen Substanzen

Die Aufgaben des Blutes
Zusammenfassung


Blut ist eine aus festen Bestandteilen und Plasma bestehende Körperflüssigkeit, die das Herz durch den Körper pumpt und so innerhalb des Blutkreislaufs im gesamten Körper zirkuliert.

Das Blut wird auch als "flüssiges Gewebe" bezeichnet und besitzt eine Vielzahl von lebenswichtigen Funktionen.

1. Stofftransport: Das Blut transportiert z.B. Sauerstoff, Vitamine und Nährstoffe und versorgt so die einzelnen Zellen mit diesen lebenswichtigen Stoffen. Gleichzeitig nimmt das Blut auch Schadstoffe oder Abbauprodukte im Gewebe auf und befördert sie zu den Ausscheidungsorganen (z.B. Nieren). Der Stofftransport ist die Hauptfunktion des Blutes

2. Wärmeregulation: Das Blut ist nicht nur in der Lage, Stoffe zu transportieren; es transportiert auch Wärme. Aufgrund seiner großen Wärmekapazität, kommt ihm eine große Bedeutung bei der Aufrechterhaltung der Körpertemperatur zu.

3. Signalübermittlung: Hormone sind Botenstoffe innerhalb des Körpers. Über den Blutkreislauf gelangen sie vom Ort ihrer Bildung letztlich dorthin, wo sie ihre Wirkung entfalten.

4. Pufferung: Der pH-Wert des Blutes beträgt durchschnittlich 7,4. Für den Körper ist es besonders wichtig, dass der Blut-pH-Wert beim Menschen bestimmte Grenzen nicht über- oder unterschreitet (7,36 bis 7,44). Das Puffersystem des Blutes sorgt dafür, diesen Wert konstant zu halten und trägt so zum Säure-Basen-Haushalt des Organismus bei.

5. Abwehr: Das Blut spielt eine wichtige Rolle bei der Abwehr des Körpers gegen körperfremde Stoffe und Krankheitserreger. Vor allem die im Blut vorhandenen weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die z.B. Bakterien oder Viren bekämpfen können, übernehmen wichtige Aufgaben des Immunsystems. Bei Verletzungen schützt außerdem die Blutgerinnung davor, dass Krankheitserreger über die Wunde in den gesamten Organismus eindringen.



Blutgruppen

Im laufe der menschlichen Entwicklung haben sich unterschiedlichen Blutgruppen herausgefiltert.
Die Struktur der roten Blutkörperchen bestimmt die Blutgruppe. Die wichtigsten Blutgruppeneigenschaften für Bluttransfusionen sind das AB0- und Rhesus-System

Die AB0-Blutgruppe ist ein individuelles Merkmal der roten Blutkörperchen. Die roten Blutkörperchen können in ihrer Membran die Antigene A und/oder B enthalten, oder sie enthalten gar keine Antigene (Blutgruppe 0). Die Blutgruppe lässt sich jedoch auch am Blutserum erkennen, denn jede Blutgruppe zeichnet sich durch bestimmte Antikörper aus, die frei im Blut schwimmen. Jede Blutgruppe enthält nur Antikörper gegen fremde Blutgruppen. Beispiel: Blutgruppe A (Antigene "A" auf den roten Blutzellen) enthält nur Antikörper gegen Blutgruppe B (Anti-B). Bei Bluttransfusionen ist es wichtig, dass Blutspender und Empfänger dieselben Blutgruppen haben – ansonsten würde das Blut verklumpen. Dieses ist für den Menschen lebensbedrohlich.

Bluterkrankheit

Von der Bluterkrankheit (Hämophilie) sind meist die Männer betroffen. Eine Erbkrankheit die in 2 Formen vorkommt - Hämophilie A und Hämophilie B. In Deutschland gibt es rund 10 000 erkrankte.

Diese Menschen die daran erkrankt sind leiden an einer verringerten Blutgerinnungs-Fähigkeit. Es ist eine Blutneigung. Es fehlen bestimmte Gerinungsfaktoren (Eiweißstoffe ) die bei gesunden Menschen für das Verkleben von den Blutbestandsteilen zuständig sind. Bei den Blutern verkleben Sie nicht nach einer Verletzung, es bildet sich ein Blutgerinsel das nicht stabil ist um das Blutgefäß ausreichend zu verschließen.

Aus Plasma von Spendern oder auch mit Gentechnik kann dem Körper die fehlenden Blutgerinnungsfaktoren gewonnen werden - dieses wird betroffenen Personen dann gespritzt.

Blutarmut / Eisenmangel

Liegt ein Mangel an roten Blutkörperchen vor, so spricht man von Blutarmut. Das im roten Blutfarbstoff gebundene Eisen reicht nicht aus. Es reicht nicht um ein Sauerstofftransport in Zellen zu gewährleisten.

Ursachen

hohe Blutverlust / Geschwüre der Magenschleimhaut oder des Darms, Krebs im Magen-Darm-Bereich, Hämorrhoiden. Medikamente wie Aspirin, Rheumamittel. Bei Frauen auch durch die Menstruation. Sowie Erkrankungen im Magen Darm Krakt
Eisenarme Ernährung / bei Veganern und Vegetarier / Verzicht auf Fleisch sowie Fisch kann zu Mangelerscheinungen führen.
Schwangere Frauen,heranwachsende Kinder ,sportlich aktive Menschen bnötigen einen höheren Anteil an Eisen

Symptome von Eisenmängel und die Behandlung

Fehlt Eisen, können Hämoglobin und Myoglobin ihre Zwecke nicht erfüllen. Muskeln und Haut werden nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt. Als Folge fühlen sich Betroffene halt müde, schlapp und sind blass, Kopfschmerzen, Engegefühl im Herzen. Andere Symptome sind Haarausfall, brüchige Nägel, die Haut am Mundwinkel ist rissig. Durch Einnahme entstrprechender Medikamante lässt sich dieses beheben.

Blutkrebs lat. Leukämie

Blutkrebs lat. auch Leukämie bedeutet wörtlich übersetzt “weißes Blut”. Also eine erhöhte Anzahl an weißen Blutkörperchen die im Knochenmark gebildet werden.
Es gibt zwei Formen der Leukämie und zwar die akute (schnelles und heftiges Auftreten) sowie die chronischer Leukämie (langsam fortschreitend).

Eine maligne bösartige Systemerkrankung die zur Müdigkeit, Blässe, Atemnot, erhöhte Infektanfälligkeit, Blutungsneigung, , Gewichtsverlust, Nachtschweiß, Knochen- und Gelenkschmerzen. Zur Diagnose ist eine Blutuntersuchung erforderlich.

Behandlung erfolgt durch eine Chemotherapie - Zellgifte. Diese Zellgifte greifen die Krebszellen eher an, weniger die gesunden. Zytostatika hemmen die Zellteilung bzw. das Wachstum der Zellen.

Herz-Kreislauf-System und Atemtrakt

Wissenswertes über das Herz

DAs Herz einer erwachsener Person ist ca 300 Gramm schwer und hat die Größe einer Faust. Die Position ist mittig im Brustkorb zwischen den beiden Lungenflügeln hinter dem Brustbein. Etwa ein Drittel des Herzens befindet sich in der linken Brusthälfte, ein Drittel in der rechten. Unten liegt es direkt auf dem Zwerchfell auf, die Rückseite wird von der Speiseröhre und der Hauptschlagader begrenzt. Es ist ein kräftiger Hohlmuskel der sich zusammenzieht und sich wieder weitet. Dabei wird das Blut als Kreislauf durch den Körper transportiert / gepumpt. Die Adern die das Blut vom Herzen weg transportieren sind die Schlagadern und Arterien. Die Blutgefäße die das Blut zum Herzen führen sind die Venen.

Das menschliche Herz besteht physiologisch gesehen aus zwei Pumpmechanismen, wobei jeder einen separaten Blutkreislauf versorgt. Die rechte Herzseite für den Lungenkreislauf, das linke für den Körperkreislauf. Die sog. Herzscheidewand sorgt dafür dass die beiden Herzhälften der beiden Blutströme sich nicht vermischen.

Diese beiden Herzhälften sind jeweils durch die Herzklappen in einen Vorhof und einer Herzkamner unterteilt. Es sind somit vier klar gegliederte Räume.

1. der linke Vorhof
2. der rechte Vorhof

Der linke Vorhof nimmt das Blut der Lunge auf was mit Sauerstoff versehen ist.
Im rechten Vorhof kommt das sauerstoffarme Blut an, was den Körperkreislauf bereits durchlaufen hat.

3. Herzklappe
4. Herzklappe

Die Herzklappen funktionieren wie Ventile und sorgen dafür dass das Blut nur in eine Richtung fliesst.

 
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